Unser Wohnumfeld soll schöner werden 2

 

Bei dem Projekt führten vier Jugendliche, die an der Schwelle zum Einstieg in das Berufsleben stehen, unter fachlicher Betreuung Pflege- und Reinigungsarbeiten im Wohnumfeld von Seligenstadt-Nord aus; der Anleiter wurde im Rahmen des Projektes selbst qualifiziert. Um der Realität des regulären Arbeitslebens möglichst nahe zu kommen, wurde mit den Projektteilnehmern für ihre Tätigkeit ein Arbeitsvertrag im Rahmen eines Minijobs geschlossen und ein geringer Arbeitslohn gezahlt. Die Auswahl erfolgt nach vorheriger Bewerbung der Teilnehmer.

Nachdem das Projekt Unser Wohnumfeld soll schöner werden 1 in der Förderperiode 2006/07 entgegen der ursprünglichen Planung erst im März 2007 starten konnte, waren bei der Evaluation zwar positive Auswirkungen festzustellen; aber der Zeitraum der Projektdurchführung war zu kurz - die Herbst- und Winterperiode wurden gar nicht erfasst -, um verlässliche Erkenntnisse vor allem im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Maßnahme treffen zu können. Deshalb wurde das Projekt im aktuellen Förderzeitraum bis Ende 2007 weitergeführt und der Aufgabenbereich um weitere Pflegemaßnahmen erweitert, wie sie für die kühlere Jahreszeit typisch sind.

Ziele des Projektes waren:
- Qualifikation der Jugendlichen und des Anleiters durch Übernahme von Verantwortung, Erledigung von Arbeitsaufträgen und handwerklichen Tätigkeiten
- Aufwertung des Wohnumfeldes durch erhöhte Sauberkeit und Attraktivität
- Größere Identifikation der Jugendlichen und des Anleiters mit ihrem Wohnumfeld.

Diese Ziele konnten in der Projektdurchführung erreicht werden. Zudem hat sich gezeigt, dass durch die Präsenz und Arbeit der Gruppe Gespräche mit Bewohner/innen in Gang gekommen sind, die bei manchen zu mehr Aufmerksamkeit für das eigene Wohnumfeld führten.

Ein Monitoring fand auch statt durch Feedbackgespräche zwischen dem Anleiter und dem Haus- und Siedlungsbetreuer der Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte; diese konnte, nachdem sich das Projekt als für das Wohngebiet sinnvoll erwiesen hat, für seine Fortführung nach Ablauf der Förderung durch LOS gewonnen werden.

Damit kann das Projekt sowohl hinsichtlich seiner inhaltlichen Wirkung wie auch in seiner Nachhaltigkeit als Erfolg betrachtet werden.

 

Gefördert vom

Projektträger

Verein zur Förderung
der Jugend e.V.
Steinheimer Str. 47b
63500 Seligenstadt

 

Ihr Ansprechpartner:

Tom Heilos

Tel. 06182 -87 -166
Fax 06182 -2 94 77

vorstand@sonderbar.jb-
seligenstadt.de