Unser Wohnumfeld soll schöner werden
Absicht des Projektes war es, Jugendlichen, die an der Schwelle zum Einstieg in das Berufsleben stehen, eine Beschäftigungsmöglichkeit anzubieten, die zum einen eine Aufwertung des Wohnquartiers erreicht, zum anderen zu einer stärkeren Identifikation der Projektteilnehmer/innen mit ihrem Stadtteil führt. Es sollte eine Gruppe von Jugendlichen gebildet werden, die unter fachlicher Betreuung eines Anleiters Pflege- und Reinigungsarbeiten im Umfeld ihres Wohnquartiers ausführt. Der Anleiter sollte ebenfalls im Rahmen des Projektes für seine Tätigkeit qualifiziert werden.
Um der Realität des Arbeitsmarktes möglichst nahe zu kommen, wurde allen Jugendlichen im Alter von 15-16 Jahren, die im Fördergebiet wohnen, die Teilnahme als Stellenangebot offeriert. Die Auswahl erfolgte nach schriftlicher Bewerbung und entsprechenden Bewerbungsgesprächen. Mit den Teilnehmer/innen wurde für ihre Tätigkeit ein Arbeitsvertrag im Rahmen eines Minijobs geschlossen und ein geringer Arbeitslohn gezahlt.
Die Nachfrage nach Teilnahme am Projekt übertraf die Erwartungen der Projektleitung weit. Während der Ausschreibungsfrist gingen 10 schriftliche Bewerbungen ein, unter denen die 4 Teilnehmer/innen ausgewählt wurden. Während der Laufzeit des Projektes gab es immer wieder neue Anfragen von Jugendlichen, ob sie nicht noch in das Projekt einsteigen könnten.
Wenn auch die Laufzeit von 3,5 Monaten zu kurz war, um vor allem bezüglich der nachhaltigen Wirkung gesicherte Bewertungen vornehmen zu können, so lassen sich doch einige sehr positive Ergebnisse erkennen:
Die grundsätzliche Bereitschaft, sich zu engagieren, ist bei Jugendlichen vorhanden. Allerdings ist dabei wichtig, dass sie eine qualifizierte Anleitung bekommen und ihr Engagement auch honoriert wird.
Die teilnehmenden Jugendlichen konnten durchweg positive Erfahrungen sammeln und sich vor allem bezüglich der sog. Schlüsselqualifikationen weiter qualifizieren. Dies wird ihnen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz im Anschluss an die Schulzeit Vorteile bringen.
Die Resonanz der Bewohnerinnen und Bewohner auf dieses Projekt war durchweg positiv. Und es war deutlich sichtbar, dass an den Stellen, wo die Jugendlichen aktiv waren, eine Verbesserung des Erscheinungsbildes eingetreten ist.
Wir sind der Meinung, dass dieses Projekt auch einen Umdenkungsprozess bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteiles, selbst mehr auf das eigene Wohnumfeld zu achten, in Gang setzen konnte. Deshalb soll dieses Projekt weitergeführt werden.
Projektträger
Verein zur Förderung
der Jugend e.V.
Steinheimer Str. 47b
63500 Seligenstadt
Ihr Ansprechpartner:
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Tom Heilos |
Tel. 06182 -87 -166
Fax 06182 -2 94 77